
Balearen · Spanien
Mallorca
Eine Trauminsel. Drei Arten, sie zu erleben.
Wo übernachten
Unsere Hotels auf Mallorca
Drei sehr unterschiedliche Häuser auf einer Insel: ein Boutiquehotel aus dem 16. Jahrhundert in der Altstadt von Palma, Suiten an einer Bucht im Südwesten und Apartments mit Aussicht in Palmanova. Wählen Sie Ihr Mallorca.
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5 Sterne ★★★★★
Palma de Mallorca
Hotel Gloria de Sant Jaume
Ein Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert in der Altstadt
Vierzehn Zimmer, keines wie das andere: Die Farben jedes Zimmers gaben die originalen Zementfliesen darunter vor. Im Untergeschoss reicht ein beheizter 14-Meter-Pool bis in die gewölbte Zisterne des Hauses hinein.
- Unterkunft
- 14 individuelle Zimmer
- Ideal für
- Paare und Städtereisen
- Pool in der Zisterne aus dem 16. Jh.
- Dachterrasse mit Jacuzzi
- Restaurant El Patio de Glòria
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4 Sterne ★★★★
Camp de Mar
Bahía Suites Camp de Mar
Suiten in erster Reihe über einer Bucht im Südwesten
Vierundsechzig Suiten mit Küche und raumhohen Fenstern zum Mittelmeer, an einem Küstenabschnitt mit unverbautem Meerblick. Der Yogaraum steht auf der Klippe, die Massagekabine über dem Wasser.
- Unterkunft
- 64 Suiten mit Küche
- Ideal für
- Paare und längere Aufenthalte
- Yogaraum auf der Klippe
- Restaurant Flor de Sal
- Spa und Massage über dem Meer
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4 Sterne ★★★★
Palmanova
Aquasol Aparthotel
Apartments mit ein bis drei Schlafzimmern, im Grünen
Studios gibt es hier nicht: Das kleinste ist ein Apartment mit einem Schlafzimmer für vier, das größte fasst acht. Eigene Küche — und zugleich Restaurant, Poolbar und Pub. Zwanzig Minuten vom Flughafen.
- Unterkunft
- 132 Apartments
- Ideal für
- Familien und Gruppen bis 8
- Citrus Restaurant und Fresco Bar
- Zwei Pools und Garten
- Mini-Club von 4 bis 12 Jahren
Direktbuchung · Bestpreisgarantie
Das Reiseziel
Ein Paradies im Herzen des Mittelmeers
Mallorca ist die größte der Balearen und wohl auch die Insel, die sich am schwersten zusammenfassen lässt. In einer Autostunde geht es vom goldenen Stein Palmas zu den Steilküsten der Serra de Tramuntana und weiter zu Buchten mit klarem Wasser, die man nur zu Fuß erreicht.
Es ist eine Insel, die man sich langsam erschließt: Dorfmärkte, Oliventerrassen, ein Kap, von dem aus man den Sonnenuntergang erlebt. Geschichte und Natur miteinander verwoben — und ein Alltag, der unabhängig von der Saison seinem eigenen Rhythmus folgt.

- 3.640
- km² Insel
- 262
- Strände und Buchten
- 90
- km Serra de Tramuntana
- 300
- Sonnentage im Jahr

01 · Küste
Traumhafte Strände und Buchten
Von den offenen Sandstränden im Süden bis zu den versteckten Buchten im Norden hat jeder Küstenabschnitt seinen eigenen Charakter. Es Trenc mit karibischem Wasser, Cala Mondragó im Schutz der Pinienwälder, Cala Varques nur zu Fuß erreichbar.

02 · Kultur
Ein kultureller Reichtum ohnegleichen
La Seu — die Kathedrale Santa María — beherrscht die Bucht von Palma seit dem 13. Jahrhundert, mit Gaudís Eingriff im Inneren. Ringsum: Museen, herrschaftliche Innenhöfe und eine Küche, die bei Sobrasada und Ensaimada beginnt und dort nicht endet.

03 · Natur
Sehenswürdigkeiten, die den Atem rauben
Die Serra de Tramuntana ist UNESCO-Weltkulturerbe und ein Paradies zum Wandern und Radfahren. Unter der Erde bergen die Drachenhöhlen einen der größten unterirdischen Seen Europas.
Sehenswertes
Die Insel, nach Regionen
Mallorca lässt sich nicht an einem Tag erfahren, aber fast alles liegt keine anderthalb Stunden entfernt. Das sind die fünf Regionen, in die sich die Insel aufteilt — beginnend mit der, die unseren Hotels am nächsten liegt.
01 Palma und seine Bucht Alles hier ist von der Altstadt aus zu Fuß erreichbar. 4 Orte
Baudenkmal
Kathedrale von Mallorca (La Seu)
Levantinische Gotik, begonnen 1229, mit einer der größten Fensterrosen Europas. Sie birgt zwei übereinanderliegende Schichten zeitgenössischer Kunst: Gaudís Umgestaltung zwischen 1904 und 1914 und die Keramikkapelle von Miquel Barceló aus dem Jahr 2007.
Baudenkmal
Castell de Bellver
Die einzige Burg mit kreisrundem Grundriss in Spanien, erbaut zwischen 1300 und 1311. Von der Terrasse aus sieht man Bucht, Hafen, die Serra und die Ebene auf einmal.
Vorher wissen Steiler Aufstieg, oben kaum Parkplätze.
Baudenkmal
Banys Àrabs
Eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der andalusischen Madina Mayurqa, aus dem 10. oder 11. Jahrhundert: ein Raum mit zwölf ungleichen Säulen — aus älteren Bauten wiederverwendet — unter einer von Lichtöffnungen durchbrochenen Kuppel.
Baudenkmal
Sa Llotja
Die Kaufmannsbörse, die Guillem Sagrera zwischen 1426 und 1447 errichtete, mit gedrehten Säulen ohne Kapitell. Das Meisterwerk der mediterranen Profangotik.
Vorher wissen Nur bei Sonderausstellungen geöffnet.
02 Südwesten Calvià und Andratx: was von Palmanova und Camp de Mar aus vor der Tür liegt. 4 Orte
Hafen
Port d’Andratx
Ein Fischerhafen, aus dem einer der exklusivsten Yachthäfen des Mittelmeers geworden ist. Auf der Nordseite des Beckens liegen weiterhin die Fischhalle und die alten Boote.
Vorher wissen Im Sommer ist das Parken schwierig.
Insel
Sa Dragonera
Unbewohntes Eiland vor Sant Elm, seit 1995 Naturpark, mit drei Leuchttürmen und einem bemerkenswerten Bestand der Balearen-Eidechse.
Vorher wissen Nur per Boot, ab Sant Elm oder Port d’Andratx. Keine Bars, kein Schatten: Wasser mitnehmen.
Bucht
Portals Vells
Eine von Pinien umschlossene Bucht am Ende eines Waldwegs. An einem Ende liegt eine von Hand ausgehauene Steinbruchhöhle mit einem in den Fels geschlagenen Altar: Von hier stammt Stein für die Kathedrale von Palma.
Vorher wissen Die letzten Kilometer sind unbefestigt — nichts für tiefergelegte Autos.
Bucht
Cala Fornells
Eine kaum achtzig Meter breite Bucht genau an der Grenze zwischen Calvià und Andratx, mit weißem Sand und terrassenförmig gestaffelten Häusern am Fels.
Vorher wissen Klein — und früh voll.
03 Serra de Tramuntana Seit 2011 UNESCO-Welterbe, in der Kategorie Kulturlandschaft. 4 Orte
Dorf
Valldemossa
In Zelle Nummer 4 der Reial Cartoixa verbrachten Chopin und George Sand den Winter 1838/39. Er arbeitete dort an den Préludes; sie schrieb später „Ein Winter auf Mallorca“.
Vorher wissen Etwa 30 Minuten von Palma. Kostenpflichtige Parkplätze, mittags sehr voll.
Dorf
Deià
Steinhäuser, die sich unterhalb des Teix an den Hang klammern. Seit den 1920er-Jahren Zufluchtsort für Künstler: Robert Graves lebte hier und ist auf dem Friedhof neben der Kirche begraben.
Vorher wissen Etwa 40 Minuten von Palma. Kaum Parkplätze, und die Zufahrt zur Cala Deià ist im Sommer stark eingeschränkt.
Dorf
Sóller und seine Holzeisenbahn
Ein vom Puig Major abgeschlossenes Tal voller Orangenhaine, mit Jugendstil am Hauptplatz. Die Holzeisenbahn nach Palma fährt seit 1912 und braucht etwa eine Stunde; in Sóller schließt eine Straßenbahn von 1913 zum Hafen an.
Vorher wissen Abfahrt an der Plaça d’Espanya in Palma. Fahrpläne vorher prüfen.
Gebirge
Sa Calobra und der Torrent de Pareis
Zwölf Kilometer Straße, in den 1930er-Jahren von Antoni Parietti angelegt, mit dem berühmten „nus de sa corbata“, wo sich die Fahrbahn in einer fast vollständigen Schleife selbst unterquert. Unten führen Fußgängertunnel zur Mündung des Torrent de Pareis, einer drei Kilometer langen Schlucht mit bis zu zweihundert Meter hohen Wänden, seit 2003 Naturdenkmal.
Vorher wissen Anspruchsvolle Straße, stark befahren von Reisebussen und Radfahrern. Alternative: das Boot ab Port de Sóller.
04 Norden Alcúdia und Pollença, die Ecke der Insel mit der meisten römischen Geschichte. 4 Orte
Baudenkmal
Alcúdia und Pollentia
Der einzige vollständig erhaltene Mauerring Mallorcas, aus dem 14. Jahrhundert. Direkt davor liegt die römische Stadt Pollentia, gegründet um 123 v. Chr., mit ihrem Forum und einem der besterhaltenen Theater Spaniens.
Vorher wissen Die Ausgrabungsstätte hat eigene Öffnungszeiten und Eintritt, getrennt von der Altstadt.
Aussichtspunkt
Cap de Formentor
Der nördlichste Punkt der Insel, mit über zweihundert Meter hohen Klippen und dem Mirador des Colomer über einer vorgelagerten Felseninsel.
Vorher wissen Im Sommer ist der letzte Abschnitt tagsüber für private Pkw gesperrt, überwacht per Kamera. Termine der Saison prüfen oder mit dem TIB-Bus, dem Rad oder zu Fuß fahren.
Naturpark
S’Albufera
Das bedeutendste Feuchtgebiet der Balearen: ein Labyrinth aus Kanälen und Lagunen, unverzichtbare Station für Zugvögel, mit Beobachtungshütten entlang der Wege.
Vorher wissen Zugang zu Fuß oder mit dem Rad vom Parkplatz aus; Autos bleiben draußen.
Aussichtspunkt
El Calvari in Pollença
Eine Steintreppe zwischen Zypressen, die von der Altstadt hinauf zu einer Kapelle führt, mit Dorf und Bucht zu Füßen. Der örtlichen Überlieferung nach sind es 365 Stufen, eine für jeden Tag des Jahres.
Vorher wissen Im Sommer am besten früh morgens.
05 Osten und Süden Manacor, Santanyí und Campos: die Buchten — und die eine Höhle mit Konzert. 4 Orte
Höhle
Coves del Drach
Anderthalb Kilometer Gänge bei gleichbleibender Temperatur bis zum Martel-See, 117 Meter lang. Seit 1935 spielt dort ein Quartett rund zehn Minuten von beleuchteten Booten aus, während das Publikum am Ufer sitzt; danach überquert man den See per Boot oder über die Brücke.
Vorher wissen Am besten online buchen: von April bis Oktober sind die Zeitfenster ausverkauft.
Strand
Es Trenc
Zwei Kilometer weißer Sand ohne ein einziges Gebäude dahinter, in einem seit 2017 gesetzlich geschützten Naturpark. Daneben die Salinen und der Salobrar de Campos, wo Flamingos überwintern.
Vorher wissen Nur kostenpflichtige, unbefestigte Parkplätze, und die sind früh voll. Kaum Schatten.
Bucht
Parc Natural de Mondragó
Zwei Sandbuchten, s’Amarador und Cala Mondragó, durch einen Küstenpfad verbunden, mit geschütztem Pinienwald und Feuchtgebieten dahinter.
Vorher wissen Kostenpflichtiger Parkplatz, am späten Vormittag belegt.
Bucht
Caló des Moro
Eine winzige Bucht zwischen Klippen, erreichbar über in den Fels geschlagene Stufen. Sie ist zum Sinnbild der Übertourismus-Debatte auf der Insel geworden: an Spitzentagen wurden Tausende Menschen gezählt.
Vorher wissen Die Zufahrtsstraßen sind Anwohnern vorbehalten — weiter weg parken und laufen. Die Stufen sind unregelmäßig.
Häufige Fragen
Was uns zu Mallorca am häufigsten gefragt wird
Echte Fragen von Reisenden, die ihren Aufenthalt planen — beantwortet mit konkreten Angaben zu unseren drei Hotels.
Wann ist die beste Reisezeit für Mallorca?
Von Mai bis Juni und von September bis Oktober. Das Meer ist bereits — oder noch — warm, die Buchten lassen sich ohne Gedränge genießen und die Temperaturen sind ideal zum Wandern in der Serra de Tramuntana. Juli und August sind die heißesten und vollsten Monate. Für Rennradfahrer liegt die Hauptsaison zwischen Februar und April.
In welcher Gegend Mallorcas sollte man übernachten?
Das hängt davon ab, weshalb Sie kommen. Palma für Stadt, Altstadt, Museen und Restaurants zu Fuß. Der Südwesten — Camp de Mar, Palmanova — für Strände und Buchten, mit Palma in weniger als einer halben Autostunde. Der Norden und der Osten liegen weiter ab, sind dafür aber die ursprünglichsten Küstenabschnitte.
Welches der drei Cabau Hotels auf Mallorca passt zu mir?
Hotel Gloria de Sant Jaume (5★, Palma) ist ein Boutiquehotel mit 14 Zimmern in einem Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert — für Paare und Städtereisen. Bahía Suites Camp de Mar (4★) bietet 64 Suiten mit Küche in erster Meereslinie, für einen ruhigen Aufenthalt am Wasser. Aquasol Aparthotel (4★, Palmanova) hat 132 Apartments mit ein bis drei Schlafzimmern für 4 bis 8 Personen und einen Mini-Club: die Wahl für Familien und Gruppen.
Wie weit ist der Flughafen Palma von den einzelnen Hotels entfernt?
Der Flughafen Palma (PMI) liegt etwa 20 Autominuten vom Aquasol Aparthotel in Palmanova entfernt, rund 30 Minuten von Bahía Suites in Camp de Mar und etwa 15 Minuten vom Hotel Gloria de Sant Jaume im Zentrum von Palma.
Braucht man auf Mallorca einen Mietwagen?
Für einen Städtetrip nach Palma nicht: Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden und vom Flughafen fährt ein Bus. Um die Insel wirklich kennenzulernen — die Buchten im Osten, die Dörfer der Serra de Tramuntana, Es Trenc — schon. Viele der schönsten Buchten haben keine direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr.
Welches sind die schönsten Strände und Buchten Mallorcas?
Es Trenc im Süden ist der bekannteste, mit weißem Sand und geschützten Dünen. Cala Mondragó besteht aus zwei Zwillingsbuchten in einem Naturpark. Cala Varques erreicht man nur zu Fuß — deshalb ist sie so geblieben, wie sie ist. Im Norden bieten Alcúdia und Formentor lange Strände und klares Wasser.
Ist Mallorca ein gutes Reiseziel mit Kindern?
Ja. Palmanova und Camp de Mar haben ruhige, flach abfallende Strände. Im Aquasol gibt es einen Mini-Club für Kinder von 4 bis 12 Jahren, zwei Pools und Apartments mit bis zu drei Schlafzimmern — eine große Familie muss also nicht zwei getrennte Zimmer buchen. Die Drachenhöhlen und die Serra de Tramuntana eignen sich gut als Tagesausflug.
Wie viele Tage braucht man für Mallorca?
Vier bis fünf Nächte reichen, um Palma in Ruhe anzusehen und zwei Ausflüge unterzubringen: einen in die Serra de Tramuntana und einen zu den Buchten im Osten oder Süden. Eine Woche erlaubt zusätzlich den Norden — Alcúdia, Formentor, s’Albufera — ohne Hetze. Für ein Wochenende bleibt man besser in Palma und seiner Bucht, statt die Insel zu durchqueren.
Kommt man im Sommer mit dem Auto zum Cap de Formentor?
In der Hochsaison ist der letzte Abschnitt zwischen dem Strand von Formentor und dem Leuchtturm tagsüber weitgehend für private Pkw gesperrt, überwacht per Kamera und mit Bußgeldern. Alternativen sind das TIB-Busnetz, das Fahrrad, zu Fuß gehen oder eine Fahrt außerhalb der Sperrzeiten. Die genauen Termine ändern sich jede Saison — vorher prüfen.
Lohnt sich die Bahn nach Sóller?
Ja, wenn die Fahrt selbst das Ziel ist. Es ist eine Holzeisenbahn im Betrieb seit 1912, die an der Plaça d’Espanya in Palma abfährt, rund eine Stunde braucht und die Serra durch dreizehn Tunnel bis ins Orangental von Sóller quert. Dort schließt eine Straßenbahn von 1913 zum Hafen an. Mit dem Auto ist man schneller — dann ist die Fahrt aber kein Programmpunkt mehr.
Was sollte man auf Mallorca unbedingt probieren?
Sobrasada und Ensaimada sind die bekanntesten, aber die Inselküche ist breiter: Tumbet, Frito Mallorquín, Arròs brut, Coca de trampó und, je nach Saison, Panades und Robiols. Dazu haben die Weine der Herkunftsbezeichnungen Binissalem und Pla i Llevant in den letzten Jahren stark aufgeholt.
Kann man außerhalb von Juli und August an den Strand?
Ja. Das Meer ist im September und Oktober meist wärmer als im Juni, weil es die Sommerwärme speichert. Im Mai ist das Wasser noch frisch, dafür sind die Buchten leer und man kann Strand mit Wandern verbinden — was in der Augusthitze kaum möglich ist.
